Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
123Consulting e.U.

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) sollen die Grundlage für eine vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit zwischen der Firma 123 CONSULTING e.U., Inhaber Harald Grabner, Ogugasse 3/3/11, 1220 Wien (nachfolgend „123 CONSULTING“) und deren Kunden schaffen.

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Stand: 1.1.2015

1. Geltungsbereich der AGB

1.1. Die AGB gelten für alle zwischen 123 CONSULTING und dem Kunden geschlossenen Vereinbarungen, soweit die Vertragsparteien nicht ausdrücklich schriftlich Abänderungen vereinbart haben. Die AGB gelten insbesondere auch für zukünftige Aufträge des Kunden an 123 CONSULTING.
1.2. Anderslautenden AGB des Kunden von 123 CONSULTING wird hiermit widersprochen. Anderslautende AGB verpflichten 123 CONSULTING selbst dann nicht, wenn 123 CONSULTING nicht noch einmal zusätzlich bei Vertragsabschluss widerspricht. Die Übersendung einer Auftragsbestätigung gilt nicht als Anerkennung der Bedingungen des Kunden. Abänderungen oder Nebenabreden bedürfen zu ihrer Gültigkeit der schriftlichen Bestätigung 123 CONSULTING und gelten nur für den jeweiligen einzelnen Auftrag.

1.3. Der Kunde bestätigt, diese ABG genau gelesen und verstanden zu haben. Er ist mit diesen AGB voll inhaltlich einverstanden, es bestehen keine Unklarheiten.

2. Einbeziehung von Dritt-AGB
2.1. Sofern die Leistung von 123 CONSULTING die Einbeziehung der Leistungen, Software oder Plattformen Dritter umfasst, hat der Kunde sämtliche Bedingungen, Konditionen und Regeln (z.B. die Nutzungsbedingungen von Facebook Inc.) zu beachten.

3. Angebote und Änderungen
3.1. 123 CONSULTING ist an ein Angebot für einen Monat ab Angebotsdatum gebunden, soweit kein anderer Zeitraum in den Angebotsunterlagen genannt wird.
3.2. Die in den schriftlichen Angebotsunterlagen von 123 CONSULTING enthaltenen Angaben sind alleinige Grundlage für die von 123 CONSULTING zu erbringenden Leistungen. Der Kunde hat die Angebotsunterlagen vor Auftragserteilung sorgfältig zu prüfen.

3.3. Die Angebote von 123 CONSULTING gelten unter der Voraussetzung der unveränderten Annahme des Angebotes durch den Kunden.

3.4. 123 CONSULTING behält sich die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung von Änderungs- oder Ergänzungswünschen des Kunden zum bestehenden Vertrag vor. Führt 123 CONSULTING Änderungswünsche aus, so werden die vereinbarten Ausführungs- und Abnahmefristen hinfällig, wenn sie nichtdurch 123 CONSULTING bestätigt oder neu festgesetzt werden. 123 CONSULTING behält sich vor, dem Kunden den Aufwand zur Prüfung von Änderungs- und Ergänzungswünschen sowie zur Ausarbeitung von Kostenvoranschlägen auf Grundlage der vereinbarten Sätze in Rechnung zu stellen.

3.5. 123 CONSULTING setzt die Arbeiten auf Grundlage des geschlossenen Vertrages bis zur schriftlichen Einigung über etwaige Änderungen/ Ergänzungen fort.

4. Allgemeine Leistungsbedingungen, Lieferung

4.1. Der Leistungsumfang von 123 CONSULTING ist allein durch die bei Auftragserteilung einvernehmlich schriftlich festgelegte Aufgabenstellung, Zielsetzung, Werkleistung oder Lieferung – in Ermangelung einer solchen – durch den Inhalt des schriftlichen Angebotes von 123 CONSULTING festgelegt.

4.2. Ist das Angebot, bzw. der Leistungsumfang unzureichend oder ist deren Umfang in bestimmten Fällen zweifelhaft, umfassen die zu erbringenden Leistungen die branchenüblichen Aufgaben, welche notwendig sind, um den vereinbarten Vertragszweck zu erfüllen.

4.3. Bei den jeweiligen Leistungen handelt es sich vorbehaltlich anderer Vereinbarung um Dienstleistungen. Nur wenn alle vertraglichen Leistungen der Erreichung eines konkreten Erfolges dienen, handelt es sich insoweit um einen Werkvertrag. Eine solche Erfolgsvereinbarung muss ausdrücklich festgelegt werden.

4.4. Alle darüber hinaus mündlich oder schriftlich erteilten Aufträge oder Änderungsverlangen stellen Nachträge dar, die nach Leistungserbringung gesondert abrechenbar sind, sobald sie zuvor entweder schriftlich durch uns bestätigt oder tatsächlich und unwidersprochen ausgeführt worden sind.

4.5. 123 CONSULTING verpflichtet sich ausschließlich nach dem Umfang und Inhalt des angenommenen Auftrags ein Werk zu schaffen bzw. solche Leistungen zu erbringen, die im Sinne der Werbe-Absichten des Kunden nutzbar sind und den medialen Anforderungen entsprechen.

4.6. Etwaige Lieferungen erfolgen auf Rechnung und Gefahr des Kunden. Die Kosten des Transportes bzw. Versandes, insbesondere die Kosten des Transportes oder Versandes von 123 CONSULTING übergebenen Manuskripten, Datenträgern oder sonstigen Unterlagen trägt der Kunde und werden diese Kosten gesondert verrechnet.

4.7. Darüber hinaus schuldet 123 CONSULTING dem Kunden Leistungen entsprechend der mittleren branchenüblichen Art und Güte.

5. Ort und Zeit der Tätigkeit

5.1. 123 CONSULTING ist hinsichtlich der Art der Durchführung der vereinbarten Einzel-Aufträge nach Zeit und Ort frei.

5.2. 123 CONSULTING hat das Recht, sich zur Erfüllung ihrer Vertragspflichten Subunternehmer zu bedienen.

5.3. Die Mitarbeiter von 123 CONSULTING treten in kein Arbeitsverhältnis zum Kunden. Weisungen wird der Kunde ausschließlich einem von 123 CONSULTING benannten verantwortlichen Mitarbeiter mit Wirkung für und gegen den Kunden erteilen.

6. Fristen und Termine
6.1. Fristen und Termine gelten nur dann als verbindlich, wenn 123 CONSULTING eine Frist oder einen Termin ausdrücklich nennt oder sonst ausdrücklich zusagt.

6.2. Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder unter Umständen, die im Anwendungsbereich des Kunden liegen (nicht rechtzeitige Zurverfügungstellung von Inhalten etc.), hat 123 CONSULTING nicht zu vertreten und berechtigt 123 CONSULTING, das Erbringen der betroffenen Leistung um die Dauer der Behinderung/Verzögerung zuzüglich einer angemessenen Frist hinauszuschieben. 123 CONSULTING verpflichtet sich im Gegenzug, dem Kunden die Leistungsverzögerungen aufgrund von höherer Gewalt anzuzeigen.

7. Mitwirkung
7.1. Die Vertragsparteien arbeiten vertrauensvoll zusammen und unterrichten sich bei Abweichungen von dem vereinbarten Vorgehen oder Zweifeln an der Richtigkeit der Vorgehensweise des anderen unverzüglich gegenseitig.

7.2. Der Kunde ist verpflichtet von 123 CONSULTING alle für die Vertragsdurchführung erforderlichen Informationen bereit zu stellen. Dazu kann insbesondere auch einen Zugriff auf einen Webaccount oder Serverzugang (FTP-Zugriff) sowie die Berechtigung den Datenbestand durch 123 CONSULTING festzustellen, aufzuzeichnen, zu bearbeiten und zu protokollieren und bearbeiten sein, soweit dies für die Vertragsdurchführung notwendig ist. Mitwirkungsleisten und Beistellungen des Kunden erfolgen kostenfrei für 123 CONSULTING.

7.3. Kommt der Kunde diesen Mitwirkungspflichten nicht nach, ist 123 CONSULTING von ihrer Leistungspflicht befreit. Der Kunde kann einen Dritten mit der Erfüllung seiner Pflichten beauftragen, sofern dies nicht den Leistungserfolg von 123 CONSULTING gefährdet.

7.4. Im Übrigen trägt der Kunde den Aufwand, der dadurch entsteht, dass Arbeiten infolge seiner unrichtigen, unvollständigen oder nachträglich geänderten Angaben von 123 CONSULTING wiederholt werden müssen oder verzögert werden.

7.5. Der Kunde teilt 123 CONSULTING unverzüglich alle, insbesondere unternehmensbezogene, Änderungen mit, die für die Dienstleistung von 123 CONSULTING relevant sind (z.B. Änderung der Anschrift oder der Angebotspalette).

8. Rechtliche Vorgaben und rechtliche Mitwirkungspflichten
8.1. Die Regelungen in diesem Abschnitt der AGB bestimmen die rechtliche Verantwortung und rechtliche Verpflichtungen zwischen 123 CONSULTING und dem Kunden, sofern diese nicht ausdrücklich in dem Angebot vereinbart worden sind.

8.2. Die Leistungen von 123 CONSULTING beinhalten keine rechtliche Prüfung oder rechtliche Beratung (zum Beispiel markenrechtlicher, urheberrechtlicher, datenschutzrechtlicher, wettbewerbsrechtlicher, standesrechtlicher Art) sowie Erfüllung von gesetzlichen Informationspflichten des Kunden (z.B. Anbieterkennzeichnung, Datenschutzerklärung, Verbraucherunterrichtung bei Fernabsatzverträgen, etc.).

8.3. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm gestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind und deren Veröffentlichung nicht in irgendeiner Form gegen geltendes Recht verstößt. Zu den gestellten Inhalten gehören auch solche Inhalte und deren Quellen, die der Kunde von 123 CONSULTING im Hinblick auf deren Aufgabenwahrnehmung empfiehlt oder vorschlägt.

8.4. 123 CONSULTING ist nicht verpflichtet die vom Kunden bereit gestellten Inhalte auf potentielle Rechtsverletzungen Dritter zu überprüfen. Sie ist jedoch berechtigt diese abzulehnen, wenn sie offensichtlich rechtswidrig sind oder gegen die guten Sitten verstoßen.

8.5. Sollte ein Dritter bei 123 CONSULTING die Verletzung von Rechten oder sonstige Rechtsverstöße geltend machen, so unterrichtet 123 CONSULTING den Kunden unverzüglich. Der Kunde hat in diesem Fall das Recht, die Verteidigung zu übernehmen. Der Kunde stellt 123 CONSULTING von allen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund der vom Kunden bereit gestellten Inhalte entstanden sind sowie bei der Abwehr dieser Ansprüche durch 123 CONSULTING mitzuwirken.

9. Herstellung, Änderung, Abnahme
9.1. Die künstlerische und technische Gestaltung der in Auftrag gegebenen Werkes, des Produktes oder der Dienstleistung obliegt alleine 123 CONSULTING. Soweit eine Mitwirkung des Kunden nötig ist, ist eine durch dessen Unterlassung bedingte verminderte Qualität bzw. Unmöglichkeit der Leistung vom Kunden zu vertreten.

9.2. Die Abnahme der in Auftrag gegebenen Leistung durch den Kunden oder seine Erfüllungsgehilfen bedeutet eine Billigung der künstlerischen und technischen Qualität. Für den Fall, dass der Kunde das in Auftrag gegebene Werk nicht ausdrücklich abnimmt, gilt die Abnahmeerklärung als erteilt, wenn der Kunde nicht innerhalb einer Frist von 1 Woche nach dem Abnahmetermin konkrete Einwendungen gegen das Werk oder bestimmte Teile davon erhebt. Die Erhebung der Einwendungen im vorerwähnten Sinn muss bei sonstiger Unbeachtlichkeit in Schriftform erfolgen.

9.3. Verlangt der Kunde vor Abnahme des Werkes Änderungen des bereits hergestellten Werkes, so gehen diese Änderungen zu seinen Lasten und Kosten, soweit es sich nicht um berechtige Mängelrügen handelt.

9.4. Für gewünschte Änderungen nach Abnahme des Werkes hat alleine der Kunde die Kosten zu tragen.

10. Besondere Leistungsbedingungen für Suchmaschinenoptimierung 

10.1. Die nachfolgenden Bestimmungen gelten für Leistungen von 123 CONSULTING im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (nachfolgend „SEO“) sowie vergleichbarer Leistungen und gehen den übrigen Regelungen dieser AGB vor.

10.2. Vorbehaltlich individueller Vereinbarungen gilt der folgende Leistungsumfang für SEO-Leistungen:

– 123 CONSULTING bietet ihre Optimierungsdienstleistungen sowohl auf den vom Kunden bereitgestellten Internetseiten (nachfolgend “On-Site-Optimierung”) wie auch außerhalb der Internetseiten des Auftraggebers (nachfolgend “Off-Site- Optimierung”) an.

– Im Rahmen der On-Site-Optimierung optimiert 123 CONSULTING die vereinbarten Webseiten des Kunden anhand der vom Kunden vorgegebenen Suchbegriffe bzw. Suchkriterien (im Folgenden Keywords), um eine verbesserte Positionierung in den Suchergebnisseiten der vereinbarten Such- und Verzeichnisanbieter zu erreichen.

– Die Off-Site-Optimierung erfolgt insbesondere durch die Schaltung von Verweisen auf die durch den Kunden vorgegebenen Webseiten (nachfolgend “Backlinks”). Backlinks bestehen aus einzelnen oder mehreren Wörtern und können manuell oder durch eine Applikation gesetzt werden. 123 CONSULTING wählt nach eigenem Ermessen die Webseiten auf denen Backlinks gesetzt werden, die verwendeten Worte sowie die Dauer der Setzung.

– Die Off-Site-Optimierung kann ferner durch die Erstellung von Artikeln und Kommentaren in im Internet frei zugänglichen Webseiten, Journalen Blogs oder Webkatalogen (nachfolgend “Plattformen”) erfolgen.

– Werden durch 123 CONSULTING selbst redaktionelle Inhalte auf deren oder Partnerwebseiten angeboten, hat der Kunde einen Anspruch auf die Setzung eines Backlinks. 123 CONSULTING oder deren Partner können den Inhalt und die Länge des redaktionellen Inhalts frei bestimmen.

10.3. Für SEO-Leistungen gelten die folgenden Gewährleistungsbestimmungen:

– 123 CONSULTING weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass auf Plattformen Dritter erstellte Artikel und Kommentare ohne Nennung von Gründen von den jeweiligen Plattformanbietern gelöscht werden können, und daher deren langfristige oder durchgängige Abrufbarkeit nicht gewährleistet werden kann. Die regelmäßige Überprüfung von veröffentlichten Artikeln und Kommentaren bedarf einer gesonderten Vereinbarung zwischen 123 CONSULTING und dem Kunden.

– 123 CONSULTING weist darauf hin, dass sie keinen Einfluss auf die Betreiber von Suchdiensten wie Google hat. Diese können die von ihnen verwendeten Suchalgorithmen ohne vorherigen Hinweis jederzeit ändern. Vorbehaltlich einer anderslautenden Vereinbarung, garantiert 123 CONSULTING nicht, dass der Sucherfolg für eine bestimmte Seite zu irgendeinem Zeitpunkt einen bestimmten Platz oder Wert erreicht und behält.

– Es kann vorbehaltlich ausdrücklicher Vereinbarung nicht garantiert werden, dass die Optimierung auch zu den gewünschten Erfolgen führt bzw. Erfolge zu einem gewünschten Termin sichtbar sind.

– Mängel der von 123 CONSULTING erbrachten Leistungen zeigt ihr der Kunde unter ausführlicher Mangelbeschreibung unverzüglich mit. 123 CONSULTING ist sodann zur Nachbesserung berechtigt. Diese erfolgt bei der Off-Site-Optimierung durch Neusetzen der Backlinks und bei der On-Site-Optimierung durch erneute Analyse und ggf. Modifikation der Webseiten des Kunden. Sofern keine besonderen Umstände vorliegen, die eine sofortige Beendigung des Vertragsverhältnisses erfordern, räumt der Kunde 123 CONSULTING drei Nachbesserungsversuche ein.

10.4. Der Kunde erhält keine Exklusivität für Keywords. 123 CONSULTING ist berechtigt, ähnliche oder gleiche Keywords verschiedener, auch branchengleicher Kunden zu betreuen sowie Backlinks zu deren Webseiten auf denselben Webseiten zu setzen, soweit die deren Interessen gleichrangig gewahrt und nicht beeinträchtigt werden.

11. Preise und Zahlung

11.1. Die in Kostenvoranschlägen bzw. Angeboten angeführten Preise von 123 CONSULTING sind, soweit nichts anderes angegeben, Nettopreise.

11.2. Rechnungen sind 28 Tage nach Rechnungszugang zur Zahlung fällig.

11.3. Im Zweifel gelten Rechnungen drei Werktage nach Rechnungsdatum als zugegangen.

11.4. Sofern keine besonderen Zahlungsbedingungen schriftlich vereinbart wurden, sind 50 % der im Angebot genannten Fakturensumme (Nettopreis zzgl. Mehrwertsteuer) innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

11.5. Die restlichen 50 % der im Angebot genannten Fakturensumme (Nettopreis zzgl. Mehrwertsteuer) sind nach erfolgter Rechnungslegung binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum fällig.

11.6. Im Falle des Zahlungsverzuges werden die gesetzlich geltenden Verzugszinsen zwischen Unternehmen vereinbart.

12. Aufrechnung und Zurückbehaltung

12.1. Die Aufrechnung mit Gegenforderungen durch den Kunden ist nur zulässig, soweit diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind, sofern es sich hierbei nicht um Ansprüche auf Fertigstellung oder Mangelbeseitigung handelt. Zudem kann der Kunde mit einer Gegenforderung aufrechnen, die an die Stelle eines dem Kunden zustehenden Zurückbehaltungsrechts aus diesem Vertragsverhältnis getreten ist.

12.2. Der Kunde kann ein ihm zustehendes Zurückbehaltungsrecht wegen unbestrittener oder rechtskräftig festgestellter Ansprüche ausüben. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde gegen Ansprüche von 123 CONSULTING nur mit Ansprüchen und Rechten aus demselben Vertragsverhältnis geltend machen.

12.3. Ist der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, so ist 123 CONSULTING berechtigt, die Erfüllung von noch zu erbringenden Leistungen bis zur Bewirkung der Zahlung zur Gänze aufzuschieben.

12.4. 123 CONSULTING ist ferner berechtigt, die Erfüllung von noch zu erbringenden Leistungen aufzuschieben, solange der Kunde mit nur einer Zahlung aus einem anderen mit 123 CONSULTING eingegangenen Vertragsverhältnis in Verzug ist.

13. Verzugsfolgen und Rücktritt vom Vertrag

13.1. Sofern 123 CONSULTING durch grobes Verschulden in Lieferverzug gerät, ist der Kunde nach Setzung einer 14- tägigen Nachfrist zur Erbringung der Leistung zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Die Setzung der 14-tägigen Nachfrist muss in Schriftform erfolgen.

13.2. Tritt der Kunde ohne Verschulden von 123 CONSULTING länger als 5 Tage vor dem Abnahmetermin vom Vertrag zurück, so ist 123 CONSULTING berechtigt, die bis dahin angefallenen Kosten in Rechnung zu stellen. Bei Rücktritt zwischen 5 und 0 Tagen vor dem Abgabetermin ist 123 CONSULTING berechtigt, den gesamten Preis zur Gänze in Rechnung zu stellen.

13.3. Bei nicht rechtzeitiger Anlieferung der für die Herstellung des beauftragten Werkes notwendigen Unterlagen durch den Kunden ist 123 CONSULTING berechtigt, vom gesamten Vertrag unter Setzung einer 5-tägigen Nachfrist zurückzutreten. 123 CONSULTING kann jedoch nach eigener Wahl auch die Erfüllung des Vertrages begehren.

13.4. 123 CONSULTING ist berechtigt, vom gesamten Vertrag zurückzutreten, sobald der Kunde mit nur einer Zahlung aus diesem oder aus einem anderen mit 123 CONSULTING eingegangenen Vertragsverhältnis in Verzug gerät. Für den Rücktritt bedarf es keiner Fristsetzung.

13.5. 123 CONSULTING ist berechtigt, von Aufträgen, die bereits angenommen wurden, aus welchen Gründen auch immer – ohne Ersatzansprüche des Kunden – binnen einer Frist von 2 Wochen ab Zustandekommen des Vertrages im Sinne der obigen Bestimmungen zurückzutreten. In diesem Fall ist 123 CONSULTING verpflichtet, allfällige erhaltene Anzahlungen wieder an den Kunden zurückzuerstatten.

14. Vertragsdauer und Kündigung
14.1. Die Vertragsdauer bestimmt sich nach der Vereinbarung der Vertragsbeteiligten.

14.2. Dienstleistungsverträge können von beiden Parteien jederzeit unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich zum Monatsende gekündigt werden. Die gesetzlichen Rechte bleiben hiervon unberührt.

14.3. Für den Fall der Kündigung eines Werkvertrages werden die gemäß § 649 Satz 2 BGB anzurechnenden ersparten Aufwendungen pauschaliert auf 60 % des Anteils der Gesamtvergütung, der auf die ab dem Zeitpunkt des durch die Kündigung eintretenden vorzeitigen Vertragsendes ursprünglich noch geplante Leistung.

14.4. 123 CONSULTING ist im Fall des Vorliegens eines wichtigen Grundes zur fristlosen Kündigung des Vertrages berechtigt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde auf rechtswidriges oder gegenüber Dritten vertragswidriges Handeln seitens 123 CONSULTING besteht, gegen gesetzliche Regeln oder wesentliche Pflichten dieses Vertrages verstößt (zum Beispiel Verletzung von Nutzungsrechten oder Geheimhaltungspflichten) und 123 CONSULTING das Festhalten an dem Vertrag nicht zumutbar ist. Ferner liegt ein wichtiger Grund vor, wenn der Kunde seine Zahlungen einstellt, ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wurde, Ansprüche des Kunden gepfändet und die Pfändung nicht innerhalb von 2 Wochen aufgehoben wurde. Des Weiteren liegt ein wichtiger Grund vor, wenn die Verwendung der vom Kunden bereit gestellten Inhalte, Backlinktexte, Keywords oder die Webseiten von Dritten erfolgreich gerichtlich angegriffen wurde oder der Erfolg überwiegend wahrscheinlich ist.

15. Gewährleistung
15.1. Mängelansprüche bestehen nicht bei einer unerheblichen Abweichung von der vereinbarten oder vorausgesetzten Beschaffenheit und bei nur unerheblicher Beeinträchtigung der Gebrauchstauglichkeit der Leistung. Die Inhalte der Angebote gelten ohne gesonderte schriftliche Vereinbarung nicht als Garantie.

15.2. 123 CONSULTING weist darauf hin, dass das Verhalten von Nutzern on- und offline oftmals nicht berechenbar ist und durch eine Vielzahl von nicht beherrschbaren und vorhersehbaren Einflüssen bestimmt wird. 123 CONSULTING ist daher nicht verantwortlich für Nutzerverhalten, sofern es nicht dem typischen Verhalten entspricht und mit ihm bei Anwendung der üblichen Sorgfalt nicht gerechnet werden konnte.

15.3. 123 CONSULTING ist ferner nicht verantwortlich für technische und nicht bei Anwendung der üblichen Sorgfalt vorhersehbare Änderungen seitens von Anbietern und Plattformen, die Gegenstand einer Leistung an den Kunden sind. Das können zum Beispiel technische Änderungen oder Aktualisierungen der AGB dieser Anbieter oder Plattformen sein.

15.4. Tritt bei der Abwicklung der Aufträge ein Umstand ein, der die vertragsgemäße Herstellung des Werkes unmöglich macht oder zeitlich verzögert, so hat 123 CONSULTING nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. Die Unmöglichkeit der Herstellung oder nicht rechtzeitigen Herstellung des beauftragten Werkes, die weder von 123 CONSULTING noch vom Kunden zu vertreten ist, berechtigt den Kunden nur zum Rücktritt vom Vertrag. Diesfalls ist 123 CONSULTING berechtigt, seine bis dahin erbrachten Leistungen zu verrechnen.

15.5. Der Kunde hat allfällige Mängel unverzüglich, jedenfalls innerhalb von acht Tagen nach Lieferung/Leistung durch 123 CONSULTING, verdeckte Mängel innerhalb von acht Tagen nach Erkennen derselben, schriftlich unter Beschreibung des Mangels anzuzeigen; andernfalls gilt die Leistung als genehmigt. In diesem Fall ist die Geltendmachung von Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung aufgrund von Mängeln ausgeschlossen

15.6. An sämtlichen für den Kunden erstellten Arbeitsergebnissen behält sich 123 CONSULTING Nacherfüllung vor. Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Mängelrüge steht dem Kunden das Recht auf Verbesserung oder Austausch der Lieferung/Leistung durch 123 CONSULTING zu. 123 CONSULTING wird die Mängel in angemessener Frist beheben, wobei der Kunde 123 CONSULTING alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht. 123 CONSULTING ist berechtigt, die Verbesserung der Leistung zu verweigern, wenn diese unmöglich oder für 123 CONSULTING mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden ist. In diesem Fall stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte zu.

15.7. Eine Selbstvornahme der Mängelbeseitigung durch den Kunden unter Einbeziehung Dritter ist ausgeschlossen.

15.8. 123 CONSULTING haftet nicht, wenn in Aussicht gestellte Termine aufgrund der Disposition, welche in die Sphäre von Dritten fällt, nicht eingehalten werden können.

15.9. Die Vermutung der Mangelhaftigkeit wird ausgeschlossen.

16. Einsatz von Dritterzeugnissen- & Leistungen

16.1. Die nachfolgenden Regelungen gelten beim Einsatz von Dritterzeugnissen durch 123 CONSULTING im Rahmen der Leistungserfüllung gegenüber den Kunden. Als Dritterzeugnisse sind Leistungen Dritter zu verstehen, wie z.B. Onlineplattformen oder Open Source Software.

16.2. 123 CONSULTING trägt insbesondere keine Verantwortung für Handlungen, Erreichbarkeit und Funktionsfähigkeit von Facebook Inc. sowie vergleichbarer Dienste, innerhalb derer 123 CONSULTING seine Leistungen erbringt.

16.3. Beruhen Sach- oder Rechtsmängel auf der Fehlerhaftigkeit des Erzeugnisses eines Dritten und wird dieser nicht als Erfüllungsgehilfe von 123 CONSULTING tätig, sondern gibt 123 CONSULTING, für den Kunden erkennbar, lediglich ein Dritterzeugnis an den Kunden weiter, sind die Mängelansprüche des Kunden auf die Abtretung der Mängelansprüche von 123 CONSULTING gegenüber dem Dritten beschränkt (z.B. wenn Open Source Software inkorporiert wird). 123 CONSULTING steht für den Mangel selbst ein, wenn die Mangelursache durch 123 CONSULTING gesetzt wurde, d.h. der Mangel auf einer von 123 CONSULTING zu vertretenden unsachgemäßen Modifikation, Einbindung oder sonstiger Behandlung der Dritterzeugnisses beruht.

16.4. 123 CONSULTING ist nicht verantwortlich, falls Dritterzeugnisse durch den Dritten eingeschränkt oder insgesamt eingestellt werden. Führt der Dritte eine Gebühr für die Zurverfügungstellung der Dritterzeugnisse ein, hat 123 CONSULTING das Recht die mit dem Kunden vereinbarte Vergütung dementsprechend anzupassen, sofern der Kunde die Nutzung der Inhalte oder Dienste nach Rückfrage fortsetzen möchte und die Vergütung zu Lasten von 123 CONSULTING gehen würde.

16.5. 123 CONSULTING haftet nicht für Fristverzögerungen und Mehrkosten, die nach Abschluss eines Auftrags des Kunden dadurch entstehen, dass der Anbieter der Dritterzeugnisse diese ändert (z.B. Änderung der Schnittstellen eines Onlinenetzwerks), ohne dass dies für 123 CONSULTING bei der Auftragsvergabe erkennbar war oder hätte erkennbar sein müssen.

16.6. Die Weitergabe der Dritterzeugnisse gilt für den Kunden als deutlich erkennbar, wenn 123 CONSULTING auf sie im Rahmen des Angebots oder der Auftragsabwicklung hinweist oder diese sich aus dem Auftrag ergeben (z.B. wenn der Auftrag Leistungen von 123 CONSULTING branchenüblich zu erkennende Drittsoftware oder Onlineplattformen, wie z.B. Facebook umfasst).

17. Haftung

17.1. Für eine Haftung von 123 CONSULTING auf Schadensersatz gelten unbeschadet der sonstigen gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen folgende Haftungsausschlüsse und -begrenzungen.

17.2. 123 CONSULTING haftet unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.

17.3. Ferner haftet 123 CONSULTING für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet, oder für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung die Vertragspartner regelmäßig vertrauen. In diesem Fall haftet 123 CONSULTING jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. 123 CONSULTING haftet nicht für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der in den vorstehenden Sätzen genannten Pflichten.

17.4. Im Übrigen wird die Haftung von 123 CONSULTING auf die Auftragssumme beschränkt.

17.5. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

17.6. Soweit die Haftung von 123 CONSULTING ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Arbeitnehmern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen von 123 CONSULTING.

18. Verjährung

18.1. Sämtliche Haftungsansprüche des Kunden gegen 123 CONSULTING – mit Ausnahme von Ansprüchen wegen der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzungen – verjähren innerhalb eines Jahres, nachdem der Anspruch entstanden ist und der Kunde von den, den Anspruch gegen 123 CONSULTING begründenden Umständen Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müssen.

18.2. Es gilt die gesetzliche Verjährungsfrist, wenn sie weniger als ein Jahr beträgt.

19. Schutzrechte

19.1. Alle Leistungen von 123 CONSULTING, einschließlich jener aus den Vorarbeiten (z.B. Skizzen, Vorentwürfe, Ideen, Reinzeichnungen, Konzepte, Source Code), auch einzelne Teile daraus, bleiben ebenso wie die einzelnen Werkstücke und Entwurfsoriginale im Eigentum und Inhaberschaft von 123 CONSULTING und können von 123 CONSULTING jederzeit – insbesondere bei Beendigung des Vertragsverhältnisses -zurückverlangt werden.

19.2. 123 CONSULTING erteilt dem Kunden nach vollständiger Bezahlung des Rechnungsbetrages (Nettobetrag zzgl. Mehrwertsteuer) sämtliche zur Erfüllung des Vertrages notwendigen Nutzungsrechte. Der Umfang der erteilten Nutzungsrechte wird auf den Vertragszweck beschränkt. Darüber hinausgehende Werknutzungsbewilligungen sind gesondert von 123 CONSULTING zu erwerben. Dafür ist eine gesonderte Vereinbarung zu schließen, mit welcher auch eine Einigung über die Abgeltung für die Erteilung der jeweiligen Nutzungsrechte zu treffen ist.

19.3. Ist die Nutzung nur für einen bestimmten Zeitraum erforderlich, erlischt das Nutzungsrecht nach Ablauf dieses Zeitraums.

19.4. Es ist dem Kunden vorbehaltlich anderweitiger Vereinbarung nicht gestattet, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf Dritte zu übertragen, von 123 CONSULTING erbrachte Leistungen von Dritten nutzen zu lassen, sie Dritten zugänglich zu machen, Teile davon zu vervielfältigen, zu veräußern oder zeitlich begrenzt zu überlassen, vor allem nicht zu vermieten oder zu verleihen.

19.5. Bearbeitungen, Ergänzungen, Kürzungen oder Änderungen sonstiger Art am Werk bzw. an Teilen des von 123 CONSULTING hergestellten Werkes dürfen nur 123 CONSULTING vorgenommen werden. Die Zustimmung zu den oben genannten Änderungen an Werken von 123 CONSULTING bedarf der schriftlichen Genehmigung, auch das allfällige Abgehen von der in diesen AGB vereinbarten Schriftformklausel.

19.6. 123 CONSULTING ist berechtigt, das von ihr hergestellte Werk anlässlich von Veranstaltungen bzw. Präsentationen für sämtliche Maßnahmen der Eigenwerbung zu verwenden, dies auf jede erdenkliche Art und Weise und auf jedem Trägermedium. Hierzu erteilt der Kunde alle erforderlichen Werknutzungsbewilligungen.

19.7. Soweit die Urheber – und Verwertungsrechte nicht ohnedies bei 123 CONSULTING liegen oder ihr eingeräumt wurden, verpflichtet sich 123 CONSULTING für die entsprechende Rechteeinräumung durch Dritte Sorte zu tragen. Ausdrücklich ausgenommen ist dies in den Fällen, wo Unterlagen, insbesondere Film- und Tonmaterial, Fotos, Grafiken, oder sonstige Unterlagen vom Kunden beigestellt wurden. Der Kunde verpflichtet sich in diesem Fall 123 CONSULTING sämtliche für die Erfüllung des Vertrages notwendigen Verwertungs-, Leistungsschutzrechte bzw. Werknutzungsbewilligungen an diesen Materialien einzuräumen.

19.8. Soweit das hergestellte Werk Open Source-Bestandteile enthält, erfolgt die Rechteübertragung nur im Umfang und nach Maßgabe der jeweiligen Open Source Lizenz. 123 CONSULTING verweist ausdrücklich darauf, dass die Open Source-Bestandteile nur im Rahmen der jeweiligen Lizenz genutzt, bearbeitet und Gegenstand von Verfügungen sein dürfen.

20. Namen- und Markenaufdruck

20.1. 123 CONSULTING darf die Firma und Marke des Kunden als Referenz zu Marketingzwecken verwenden.

20.2. Die Verwendung des Namens und Marke von 123 CONSULTING durch den Kunden in Verbindung mit einem von 123 CONSULTING durchgeführten Projekt bedarf ihrer Einwilligung.

20.3. 123 CONSULTING ist zur Anbringung ihres Firmen- oder Markennamens (Logo) auf den zur Ausführung gelangenden körperlichen Werken auch ohne ausdrückliche Bewilligung des Kunden berechtigt

21. Aufbewahrung

123 CONSULTING verpflichtet sich bis maximal 6 Wochen nach Fertigstellung des jeweiligen Projekts die übergebenen Unterlagen aufzubewahren, danach werden die Unterlagen auf Wunsch des Kunden gegen Kostenersatz zurückgestellt oder vernichtet

22. Vertraulichkeit

22.1. 123 CONSULTING und der Kunde sind verpflichtet, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sowie sonstige vertrauliche und schutzwürdige Informationen und Unterlagen der anderen Partei, die im Zusammenhang mit der Auftragserfüllung erlangt werden und als „vertraulich“ oder ähnlich gekennzeichnet oder offensichtlich vertraulicher Natur sind, geheim zu halten.

22.2. Die Parteien werden solche Informationen und Unterlagen nicht für eigene oder fremde Zwecke, sondern nur zur Aufgabenerfüllung im Rahmen des Projektes verwenden. Sie werden eine entsprechende Verpflichtung auch von ihnen für das Projekt eingesetzten Mitarbeitern und Dritten auferlegen.

22.3. Die Geheimhaltungsverpflichtung gilt nicht für Informationen, die (1) allgemein bekannt sind oder waren oder (2) unabhängig und ohne Verwendung geheimhaltungsbedürftiger Informationen einer anderen Partei entwickelt wurden oder (3) von Dritten, die nicht zur Geheimhaltung verpflichtet waren, erworben wurden oder (4) ohne Verpflichtung zur Geheimhaltung bereits im Besitz der Partei waren. Weitergehende gesetzliche Verpflichtungen zur Geheimhaltung bleiben unberührt.

22.4. Diese Geheimhaltungsverpflichtung bleibt auch nach Beendigung des Vertrags bestehen.

22.5. Die Parteien werden die einschlägigen Vorschriften zum Datenschutz und zur Wahrung des Berufs- und
Bankgeheimnisses beachten und nur entsprechend verpflichtete Mitarbeiter zur Leistungserfüllung einsetzen.

23. Im Rahmen des vertragsgegenständlichen Projektes wird 123 CONSULTING personenbezogene Daten des Kunden und seiner Mitarbeiter erheben und verarbeiten. Diese Daten werden zu mit dem Vertrag und dem Projekt zusammenhängenden Zwecken genutzt.

24. Schriftform

Abänderungen und Ergänzungen des Auftrages und dieser AGB bedürfen der Schriftform. Auch das einvernehmliche Abgehen von der Schriftform bedarf der Schriftform.

25. Änderung der AGB

25.1. 123 CONSULTING behält sich ferner vor, im Fall von Dauerschuldverhältnissen diese AGB unter sachgerechter Beachtung der Interessen des Kunden zu ändern oder zu ergänzen, soweit dies im Interesse einer einfachen und sicheren Leistungserbringung, zur Anpassung an technische oder rechtliche Entwicklungen erforderlich ist.

25.2. Die Änderungen werden dem Kunden vorab schriftlich mitgeteilt. Eine Änderung gilt als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Mitteilung den Vertrag kündigt.

26. Anwendbares Recht, Gerichtsstand und Schlussbestimmungen

26.1. Die vertragliche Beziehung zwischen 123 CONSULTING und dem Kunden und alle daraus abgeleiteten wechselseitigen Rechte und Pflichten sowie Ansprüche unterliegen dem österreichischen materiellen Recht unter Ausschluss des UN- Kaufrechts.

26.2. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle sich aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis oder seiner Auflösung ergebenden Streitigkeiten ist das für Wien sachlich zuständige Gericht.

26.3. Sollte einer der Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, so tritt anstelle dieser Bestimmung eine wirksame Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen wird dadurch nicht berührt.